§1 Allgemeines
(1)Tako Deppe, Hamburger Str. 35-37, 28205 Bremen (im folgenden "Anbieter
" genannt) erbringt seine Angebote und Dienstleistungen für
den jeweiligen Vertragspartner (im folgenden "Kunde" genannt)
ausschließlich auf Grund dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht.
§2 Gegenstand des Vertrages
(1)Gegenstand des Vertrages ist sofern der Kunde wünscht
die Entwicklung eines Konzeptes für eine Web-Site und die Erstellung
der Site. Das Konzept beinhaltet auch das Layout und wird im folgenden
der Einfachhalt halber „Konzept“ genannt.
(2)Sofern der Kunde wünscht:
(a)die Registrierung und Anmeldung einer oder mehrerer Internet-Domains
zu privaten oder kommerziellen Zwecken durch den Anbieter
(b)die Beschaffung und Bereitstellung von Speicherplatz auf dem Webserver
des Anbieters oder auf dem Webserver einer Hosting-Company.
(c)die Übertragung der Daten nur bei einer durch den Anbieter entstandenen
Web-Site auf einen unter Absatz 2. b eingerichteten Server.
§3 Pflichten des Anbieters
(1)Sofern der Kunde die Erstellung einer Web-Site wünscht
verpflichtet sich der Anbieter:
(a)für den Kunden eine Gebrauchsfertige Web-Site zu erstellen und
diese dem Kunden auf einem Datenträger zur Verfügung zu stellen.
(b)die fertige Web-Site auf einen Webserver zu übertragen und ggf.
Datenbanken einzurichten.
(c)unter Berücksichtigung der Anforderungen der Anwender (User)
und der verwendeten Server-Plattform(en) das Konzept einer Web-Site
zu erstellen, in dem die grafische Aufarbeitung, die Navigation und
inhaltliche Schwerpunkte erarbeitet werden
(d)nach Fertigstellung des Konzeptes und Abnahme des Konzeptes durch
den Kunden (§5 Abs. 1. a) eine Basisversion der Web-Site zu erstellen
auf der Grundlage des vorliegenden Konzeptes. Die Basisversion muss
die Struktur der Web-Site erkennen lassen, die wesentlichen gestalterischen
Merkmale sowie die erforderliche Grundfunktionalität beinhalten
(Funktionstüchtigkeit der Navigation)
(e)nach Fertigstellung der Basisversion und Abnahme durch den Kunden
(§5 Abs. 1. b) die Endversion der Website zu erstellen.
(f)die Web-Site unter Berücksichtigung der aktuellen Standards
zu erstellen. Spezielle Wünsche des Kunden (Minimallösung,
PlugIn-Komponenten, etc.) werden schriftlich festgehalten.
(g)die Web-Site grundsätzlich für Windows-Systeme und die
Browser Microsoft Internet Explorer ab Version 4.0 sowie Netscape Navigator
ab Version 7 in einer Bildschirmgröße von 1024x800 Bildpunkten
zu optimieren. Darüber hinausgehende Tests bzw. Browserkompatibilitäten
sind kein Vertragsbestandteil.
(2)Sofern der Kunde Domainregistrierung und Speicherplatzbestellung
wünscht verpflichtet sich der Anbieter:
(a)zur Prüfung, ob die gewünschte(n) Domain(s) bereits an
Dritte vergeben sind.
(b)falls die Domain noch verfügbar ist nach Eingang des Auftrages
unverzüglich die Registrierung zu beantragen.
(c)Speicherplatz bereitzustellen. Die Auswahl einer anderen Hosting-Company
erfolgt nach Abstimmung der erforderlichen Serverplattform mit dem Kunden.
(d)Dem Kunden die für die Verwaltung erforderlichen Daten unverzüglich
mitzuteilen.
(3)Der Anbieter leistet bei Webhosting- oder Webdesignverträgen
technische Unterstützung per e-mail oder Telefon (Hotline). Dieser
technische Support ist keine vertragliche Leistungspflicht vom Anbieter.
Der Anbieter ist bemüht, alle Anfragen binnen 48 Stunden zu beantworten.
Ausnahmen gelten beispielsweise bei Krankheit oder Urlaubsabwesenheit.
Ein Rechtsanspruch auf bestimmte Hotline-Leistungen zu bestimmten Tages-
oder Nachtzeiten oder in einer bestimmten Qualität besteht nicht.
§4 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden:
(1)Für die Erstellung einer Web-Site:
(a)Der Kunde stellt dem Anbieter die in die Web-Site einzubindenden
Inhalte zur Verfügung. Für die Erstellung der Inhalte ist
allein der Kunde verantwortlich.
(b)Zu den vom Kunden bereitzustellenden Inhalten gehören insbesondere
sämtliche einzubindenden Texte, Bilder, Grafiken, Logos und Tabellen.
(c)Der Kunde wird dem Anbieter die einzubindenden Texte gemäß
des zuvor vom Anbieter entwickelten und vom Kunden abgenommenen Konzeptes
strukturieren. Der Kunde verpflichtet sich den genauen Wortlaut der
dem Konzept zugrundeliegenden Navigation einzuhalten.
(d)Texte und Bildmaterial werden digital (nicht Fax) zur Verfügung
gestellt. Abweichungen hiervon werden als Mehraufwand berechnet.
(e)Der Kunde wird dem Anbieter die Titel der einzelnen Web-Seiten (<title>)
und die für die Indizierung der Site in den Suchmaschinen erforderlichen
Schlüsselworte (<keywords> und <description>) zur Verfügung
stellen.
(f)Der Kunde wird allerspätestens die für die Bereitstellung
der unter Punkt a-e genannten Inhalte 2 Monate nach Abnahme des Konzeptes
bereitstellen. Treten weitere Verzögerungen ein, ist der Anbieter
berechtigt den Vertrag zu kündigen.
(g)Der Kunde ist verpflichtet Konzept und Basisversion wie unter §5
aufgeführt abzunehmen.
(2) Für das Webhosting:
(a)Der Kunde ist für den Inhalt seiner Internet-Seiten selbst Verantwortlich.
Der Kunde hat von dem Anbieter erstellte Webseiten auf Funktionalität
insbesondere auf korrekte Übertragung eingerichteter Formulare
zu überprüfen, evtl. Mängel vor offizieller Freischaltung
zum Zwecke der Fehlerbereinigung dem Anbieter zu melden. Er trägt
die alleinige Verantwortung dafür, dass die Seiten nicht gegen
Gesetze der Bundesrepublik Deutschland sowie gegen internationale Abkommen
oder völkerrechtliche Verträge verstoßen. Ein Verstoß
in diesem Sinne liegt insbesondere dann nahe, wenn die Seiten pornographische
oder politisch extremistische Informationen oder Angebote beinhalten.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass auch Querverweise (Links)
zu Webseiten Dritter mit strafbarem Inhalt eine eigene Strafbarkeit
des Setzers des Links begründen können.
(b)Der Kunde ist bei juristisch fragwürdigen Inhalten verpflichtet,
dem Anbieter umgehend zu informieren. Der Anbieter ist in einem solchen
Falle berechtigt (und nach dem Gesetz verpflichtet), die Veröffentlichung
der Seiten über seinen Internet- Server zu unterbinden. Dies geschieht
in der Regel durch die Sperrung des Zugangs zu der Internet-Domain des
Kunden sowie die fristlose Kündigung des Vertragsverhältnisses.
Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, eine Vertragsstrafe
in Höhe eines Jahresentgelts für den Webhosting-Vertrag zu
verlangen.
(c)Der Kunde stellt den Anbieter von etwaigen Ansprüchen Dritter,
die auf inhaltliche Mängel der Internet-Seiten beruhen frei.
(d)Der Kunde hat den anerkannten Grundsätzen des Datenschutzes
Rechnung zu tragen. Insbesondere sind von dem Anbieter überlassene
Passwörter geheim zu halten. Wenn die begründete Vermutung
besteht, dass ein unberechtigter Dritter davon Kenntnis erlangt hat,
sind die Passwörter unverzüglich zu ändern oder deren
Änderung zu veranlassen.
(e)Der Kunde verpflichtet sich, keine Werberundschreiben oder Massenmailings
(Mailingaktionen oder sogenanntes „Spamming“) via e-Mail
über Email Adressen seiner Domain zu initiieren, ohne von den e-Mail-Empfängern
dazu aufgefordert worden zu sein. Der Kunde verpflichtet sich, mit seinem
Angebot keinerlei Warenzeichen-, Patent oder andere Rechte Dritter zu
verletzten. Bei einem Verstoß gegen diese Pflichten, ist der Anbieter
nach Abmahnung berechtigt den Vertrag zu kündigen. Der Kunde ist
verpflichtet, ein Impressum für jeden zugänglich zu machen.
§5 Abnahme
(1)Für die Erstellung einer Web-Site:
(a)Nach Erstellung des Konzeptes ist der Anbieter verpflichtet dem Kunden
das Konzept vorzulegen und etwaige Änderungen bis zur endgültigen
Abnahme vorzunehmen. Für Änderungen am Layout stehen dem Kunden
zwei Nachbesserungen zu. Nachbesserungen oder Mängel am Konzept
sind innerhalb von 14 Tagen anzuzeigen. Werden keine Mängel angezeigt
ist der Kunde verpflichtet die Abnahme des Konzeptes schriftlich (entweder
per Fax oder e-Mail) spätestens aber 14 Tage nach Bereitstellung
mitzuteilen.
(b)Nach Erstellung der Basisversion (Prototyp) ist der Anbieter verpflichtet
dem Kunden die Basisversion vorzulegen und etwaige Änderungen bis
zur endgültigen Abnahme vorzunehmen. Nachbesserungen oder Mängel
an der Basisversion sind innerhalb von 14 Tagen anzuzeigen. Werden keine
Mängel angezeigt ist der Kunde verpflichtet die Abnahme der Basisversion
schriftlich (entweder per Fax oder e-Mail) spätestens aber 14 Tage
nach Bereitstellung mitzuteilen.
(c)Die Kosten für Änderungen oder Neuerstellungen nach erfolgter
Abnahme der Basisversion sind nicht inkludiert und somit vom Kunden
zu tragen.
§6 Vergütung und Zahlungsmodalitäten
(1)Für die Erstellung einer Web-Site:
(a)Sollten die Vertragspartner eine Pauschalvergütung vereinbaren,
so umfasst diese Vergütung die in den §§ 2 und 3 festgehaltenen
Leistungen. Für Mehraufwendungen, die über diese Leistungen
hinausgehen (siehe §5 Abs. 1. c) kommt der übliche Stundensatz
des Anbieters zum Tragen.
(b)Sollten die Vertragspartner Stundenweise Vergütung vereinbaren,
kommt der übliche Stundensatz zum tragen, wenn nicht anders vereinbart.
(c)Der Einsatz des Contsys-Redaktionssystems wird gesondert vergütet.
(d)Als Vergütungspflichtige Mehraufwendungen gelten unabhängig
von der gewählten Vergütungsart (Abs. 1. a-c) in jedem Fall
Aufwendungen, die der Anbieter tätigt, weil der Kunde nach Freigabe
des Konzepts oder nach Freigabe der Basisversion auf Wunsch des Kunden
vorgenommen hat, die sich auf Leistungen beziehen, die bereits freigegeben
bzw. abgenommen worden sind. Derartige Mehraufwendungen werden auf jedem
Fall mit dem üblichen Stundensatz des Anbieters vergütet.
(e)Unabhängig von der Vergütungsart ist der Kunde verpflichtet,
jeglichen Mehraufwand des Anbieters mit dem üblichen Stundensatz
des Anbieters zu vergüten, der daraus resultiert, dass der Kunde
seinen Verpflichtungen gemäss §4 dieses Abkommens nicht nachgekommen
ist.
(f)Nach Fertigstellung der Web-Site wird der Anbieter dem Kunden die
vertraglich geschuldete Vergütung in Rechnung stellen (Schlussrechnung).
Die Schlussrechnung ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung
fällig.
(g)Der Anbieter ist berechtigt dem Kunden in angemessenen zeitlichen
Abständen Abschlagszahlungen in Rechnung zu stellen. Die Höhe
der Abschlagszahlungen richtet sich nach den jeweils erbrachten Leistungen
des Anbieters. Die Abschlagszahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach
Erhalt der Rechnung fällig.
(2)Für das Webhosting:
(a)Die Zahlungspflicht des Kunden für das Webhosting beginnt mit
dem Tag der betriebsfähigen Bereitstellung der vertraglich vereinbarten
Leistungen.
(a)Die Gebühr für die Registrierung einer .de Domain beträgt
12,- Euro pro Jahr und wird immer für ein Jahr im voraus erhoben.
Die Gebühr für die Registrierung einer .com, .net, .info,
.org oder .biz Domain beträgt 18,- Euro pro Jahr und wird immer
für ein Jahr im voraus erhoben. Bei Kündigung des Webhosting-Vertrages
kann diese Gebühr nicht zurückerstattet werden. Bei Zahlungsverzug
kann die Domain jederzeit wieder gelöscht werden.
(b)Der Kunde verpflichtet sich, dem Anbieter eine jährliche Pauschalvergütung,
zahlbar für jedes angefangene Vertragsjahr und das jeweilige Speicherplatzpaket
in Höhe des vereinbarten Betrages zu zahlen.
§7 Gewährleistung und Haftung
(1)Der Kunde ist verpflichtet, die gelieferte Ware/Dienstleistung
sofort nach Erhalt, beziehungsweise nach Rechnungsstellung, auf Mängel
zu untersuchen. Etwaige offensichtliche Mängel hat der Kunde unverzüglich,
spätestens innerhalb 10 Tagen nach Erhalt der Ware/Dienstleistung
schriftlich oder fernschriftlich anzuzeigen.
(2)Bei der Verletzung vertraglicher Pflichten, hat der Anbieter nur
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. In keinem Fall haftet
der Anbieter für den Ersatz mittelbarer Folgeschäden die durch
seine Ware entstehen können. In jedem Fall ist die Haftung vom
Anbieter auf den Auftragswert beschränkt, maximal jedoch auf 2.000
Euro.
(3)Der Anbieter ist für die Inhalte die der Kunde bereitstellt
nicht verantwortlich. Insbesondere ist der Anbieter nicht verpflichtet,
die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße zu überprüfen.
(4)Der Anbieter haftet nicht für technische Gebrechen, ob auf Seiten
des Kunden oder des WWW, die die Erreichbarkeit der Web-Site beeinflussen.
(5)Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch die mögliche
Nicht-Erreichbarkeit der Domain, des Webservers und/oder der dort gehoststen
Web-Site entstehen.
(6)Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dem Kunden aufgrund
Verletzung seiner in §4 festgehaltenen Pflichten entstehen.
(7)Sollten Dritte den Anbieter wegen möglicher Rechtsverstöße
in Anspruch nehmen, die aus den Inhalten der Web-Site resultieren, verpflichtet
sich der Kunde den Anbieter von jeglicher Haftung gegenüber Dritten
freizustellen und dem Anbieter etwaige entstandene Kosten zu ersetzen,
die diesem wegen der möglichen Rechtsverletzung entstehen.
(8)Haftungsmaßstab und Haftungsumfang für PC- und Netzwerk-Support,
Hardware und Software:
(c)Bei der Verletzung vertraglicher Pflichten, hat dem Anbieter nur
Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. In keinem Fall haftet
dem Anbieter für den Ersatz mittelbarer und unmittelbarer Folgeschäden
die durch seine Ware oder sein Handeln entstehen können. In jedem
Fall ist die Haftung von dem Anbieter auf den Auftragswert beschränkt,
maximal jedoch auf 2.000 Euro.
(d)Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung,
aus positiver Forderungsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsabschluß
und aus unerlaubter Handlung sind sowohl gegen dem Anbieter als auch
gegen Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen, soweit
nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln vorliegt.
(e)PC- und Netzwerksupport: Es können bei Installationen und Änderungen
an der Hard- und Software des Auftraggebers evtl. Kompatibilitätsprobleme
auftreten. Eine einwandfreie und 100%ge Funktionstüchtigkeit der
vom Anbieter installierten und administrierten Soft- und Hardware kann
nicht garantiert werden. Der Kunde bestätigt, dass er darüber
informiert wurde, dass evtl. Unstimmigkeiten auftreten können.
Der Kunde bestätigt weiterhin, dass er keinerlei Haftungsansprüche
gegenüber dem Anbieter hat, falls bei der Anwendung durch den Anbieter
Daten-, Software-, oder Hardwaredefekte oder Datenverluste auftreten.
Es bestehen auch bei eventuellen Folgeschäden durch diese Defekte
keinerlei Regress- und Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter.
(f)Gefährdete Daten und Software sollten vom Kunden auf jeden Fall
vor dem Eingriff des Anbieters gesichert und für ausreichende Ausfallsicherung
bei Defekten gesorgt werden. Diese Sicherheitsmaßnahmen werden
vom Anbieter dringend empfohlen.
§8 Fertigstellung
(1)Wurde von den Vertragsparteien ein Fertigstellungstermin
vereinbart, ist dieser Termin für den Anbieter nicht verbindlich,
sofern er aus Gründen nicht eingehalten werden kann, die
(a)der Kunde zu vertreten hat. Dies gilt insbesondere im Falle einer
Verletzung der Verpflichtungen des Kunden gemäß §4 dieses
Vertrages.
(b)sich des Wirkungskreises des Anbieters entziehen.
(2)Bis zur vollständigen Bezahlung des Liefergegenstandes behält
sich der Anbieter das Eigentum an diesem vor (Vorbehaltsware). Der Kunde
darf über Vorbehaltsware nicht verfügen. Bei Zugriffen Dritter
auf die Vorbehaltsware wird der Kunde auf mein Eigentum hinweisen und
den Anbieter unverzüglich benachrichtigen.
§9 Kündigung
(1)Für die Erstellung einer Web-Site:
(a)Der Vertrag kann nur aus wichtigem Grund gekündigt werden.
(b)Der Anbieter ist zur Kündigung insbesondere dann berechtigt,
wenn
(1)Der Kunde seine Verpflichtungen gemäß §4 dieses Vertrages
nachhaltig verletzt
(2)Der Kunde trotz Mahnung und Fristsetzung seiner Verpflichtung zu
Abschlagszahlungen gemäß §6 Abs. 1. h dieses Vertrages
nicht nachkommt
3)Alle der bis zum Zeitpunkt der Kündigung erbrachten Leistungen
und der daraus anfallenden Kosten sind zur Gänze vom Kunden zu
tragen.
(2)Für das Webhosting:
(a)Alle vom Anbieter registrierten Domains haben eine Mindestlaufzeit
von 1 Jahr, die sich automatisch um jeweils ein Jahr verlängert,
wenn der eine Teil nicht bis 4 Wochen vor Vertragsende die Kündigung
schriftlich mitgeteilt hat.
(b)Alle vom Anbieter angebotenen Webhosting-Verträge haben eine
Mindestvertragslaufzeit von 1 Jahr, die sich automatisch um jeweils
ein Jahr verlängert, wenn der eine Teil nicht bis 4 Wochen vor
Vertragsende die Kündigung schriftlich mitgeteilt hat. Das Recht
vom Anbieter zur außerordentlichen Kündigung bleibt hiervon
unberührt.
(c)Der Kunde bleibt auch nach dem Ende der Vertragsbeziehung Inhaber
aller beantragten und durch die NIC zugeteilten Domain-Namen. Er trägt
alle weiteren Kosten im Zusammenhang mit dem zugeteilten Domain-Namen.
§10 Schutzrechte und Copyrights
(1)Der Anbieter ist dem Kunden nicht zum Schadensersatz verpflichtet,
wenn durch den Vertrieb oder Gebrauch der von ihm gelieferten Ware gewerbliche
Schutzrechte Dritter beeinträchtigt werden. Dies gilt besonders
für die durch dem Anbieter eingebundenen Fotos, Bilder, Grafiken,
Markenlogos, Töne, Musik, Texte, Multimediainhalte, Javascripte
und andere HTML-Technischen Leistungen, welche hier kurz "Medien"
genannt werden. Hierfür haftet immer der Kunde, da der Anbieter
nur Ausführend handelt. Durch Aufpreis kann die Zusicherung der
Herkunft und ein Copyright der Medien erworben werden, wo garantiert
wird, dass keine Schutzrechte Dritter verletzt werden.
§11 Sonstiges
(2)Es obliegt dem Kunden, Sicherheitskopien seiner Daten anzufertigen,
die sich auf dem Server von dem Anbieter befinden. Der Anbieter ist
nicht verpflichtet, eine Datensicherung durchzuführen. Für
Datenverlust, der nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem
Verhalten vom Anbieter beruht, kann dieser nicht haftbar gemacht werden.
(3)Der Kunde ist damit einverstanden, dass persönliche Daten und
Bestandsdaten von dem Anbieter oder einem von diesem beauftragten Dritten
während der Dauer des Vertragsverhältnisses gespeichert werden,
soweit dies zur Erfüllung des Vertragszweckes, insbesondere für
Abrechnungszwecke erforderlich ist.
(4)Ereignisse höherer Gewalt (Krieg, Unruhen, Naturereignisse usw.),
die die Leistung vom Anbieter wesentlich erschweren oder unmöglich
machen, berechtigen den Anbieter, die Erfüllung seiner Verpflichtungen
um die Dauer der Behinderung und um eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben.
Der höheren Gewalt stehen Streik, Aussperrung und ähnliche
Umstände gleich, soweit sie unvorhersehbar, schwerwiegend und unverschuldet
sind. dem Anbieter unterrichtet den Kunden über den Eintritt eines
solchen Umstandes.
(5)Änderungen und Ergänzungen des Vertrages zwischen dem Anbieter
und dem Kunden bedürfen der Schriftform. Mündliche Nebenabreden
gelten als nicht getroffen.
(6)Für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche
aus der Geschäftsverbindung mit Vollkaufleuten einschließlich
Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschließlicher Gerichtsstand
der Sitz vom Anbieter.
(7)Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam sein oder werden oder
sollte dieser selbst lückenhaft sein, so berührt dies die
Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Bremen, den 10.01.2007
Tako Deppe
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